Neujahrsbrief 2017 von Stefan Schranz

 
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Stefan, Elisa & Walli Schranz

Österreich an dritter Stelle, so die Independent UK, in „The 11 safest countries in the world.“ Vor diesem Hintergrund mag man einen Jahreswechsel mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern feiern.

 
Zum Jahresbeginn stellt man sich die Frage: 
Was geht? Was bleibt? Was kommt? 2017?
In meiner Arbeit, spezielle Dienstleistungen zu entwickeln und Seminare bzw. Vorträge darüber zu halten, hat sich in den 20 Jahren seit Bestehen von Schranz Management viel verändert.
 
Geht
Langwierige Mehrtagesseminare, lange Vorstellungsrunden und noch längere Feedbacksessions waren nie mein Ding. Auch diese „Alles-ist-möglich-wenn-man-nur-daran-glaubt-Management-Märchenerzähler“ scheinen aus der Mode gekommen zu sein. Es wurde auch Zeit!
 

Bleibt
Es gibt auch in der Unternehmensführung im Allgemeinen und im Dienstleistungsmanagement im Speziellen Modeerscheinungen, die kommen und gehen, wie die Cuts der Sommermode. Bewährte Konzepte, meist ein paar Jahrzehnte alt, bleiben resistent, bleiben wirksam. Gut, dass das SMS-System, vor dessen Hintergrund meine Arbeit stattfindet, auf Altbewährtem aufbaut. Ich bleib dabei. Peter Drucker, Victor Frankl, Jack Trout, Malik, Al Ries, Tom Peters und Mihály Csíkszentmihályi. Sie haben Substanz.  
 
Kommt
Das Digitale kommt noch in viel größerem Ausmaß, als wir vor zwei oder drei Jahren zu vermuten wagten. Ich habe mein erstes Autopilot-Auto bestellt. myTaxi und Uber, beide Dienste bieten mir in größeren Städten einen nie da gewesenen schnellen und einfachen Service. Und mein neuer Cloudspeicher liegt nicht in Amerika oder sonst wo, sondern in Appenzell und hat eine Zero-knowledge-Verschlüsselung. Sicheres Datenspeichern und -abrufen in der Cloud ist nun mit geringem Aufwand möglich. Unser aller Alltag, das Voranschreiten der Ressourcenoptimierung, die Verkehrskoordination und unsere Sport- und Freizeitbeschäftigungen werden in vielen Bereichen von digitalen Werkzeugen und vom Internet of Things geprägt werden. 
 
Mein digitaler Service für die Seminar- und Vortragsteilnehmer ist die Zurverfügungstellung aller Folien, Dokumente und Workshopvorlagen auf dem Smartphone, Tablet oder Computer. Nicht, wie üblich, Tage oder gar Wochen nach der Veranstaltung, sondern prompt zum Schlusswort. Als Sofortansicht und als Download.    
Und in Sachen sportyGames freue ich mich, dass ab heute SOKIEBA – eine meiner Spielerfindungen – vom zweitgrößten Spielverlag in Deutschland in Lizenz vertrieben wird. Offline und online, versteht sich.  
 
Deswegen
Je mehr Internet, Online und Technik, dem ich als old digital nativ 😉 viel abgewinnen kann, desto bedeutender werden face-to-face-Erlebnisse. Die Sehnsucht nach exzellenten Momenten – eMos, wie ich sie codiert habe – wird größer werden. Zu bieten vermögen diese eMos nur Menschen, die Spitzenservices aus ihrer Geisteshaltung und aus entsprechendem Fachwissen heraus bieten. Bekommen werden dieses Luxusgut nicht jene, die das nur bezahlen könnten, sondern jene, die aus ihrer aufmerksamen Wahrnehmung heraus Spitzenleistungen von MitarbeiterInnen verstehen und selbst als Kunde oder Gast einen Beitrag dafür zu leisten bereit sind, dass exzellente Momente gelingen. 
 
Die größte Herausforderung liegt neben all unseren Arbeiten aber bestimmt darin, eine „neue Demokratie“ zu entwickeln, die viele riskante Dummheiten, wie sie 2016 auch international passiert sind, zu verhindern vermögen. Einige PolitikerInnen geben diesbezüglich Mut zu Optimismus.
Und jetzt: Vor dem Skilaufen mit meiner Familie in Serfaus-Fiss-Ladis noch das Neujahrskonzert mit Gustavo Dudamel, dessen out-of-the-box-Denke auch motiviert, neue Wege zu beschreiten. In der Gesellschaft gleich wie im Privaten, in unseren Firmen und insbesondere an den tausenden Kontaktpunkten, denen wir 2017 begegnen werden, um exzellente Momente zu schaffen. Für Kunden, Freunde und auch für sich selbst, denn wir haben das große Glück, das tun zu können.
Prosit Neujahr – Stefan