
Der erste Absatz in diesem Blog, wie ich ihn geschrieben habe:
ChatGPT hat auf meinem Monitor mittlerweile eine fixe Präsenz. Es ist ein Tool wie Google, nur „anders“, nicht statisch, sondern generativ. Texte übersetzen oder korrigieren, Antworten auf technische Fragen und Mathe-Ergebnisse auf Knopfdruck berechnen lassen sind alltägliche Anforderungen, die idR guten Output erwarten lassen, sofern das Prompting (Fragestellung, input…) einigermaßen gut formuliert wird.
Und jetzt soll ChatGPT diesen Text besser schreiben:
Nun, das war nur ein kleines Beispiel, das die praktische Nutzbarkeit veranschaulicht. Ob der Text nun besser oder weniger charakteristisch ist, sei vorerst dahin gestellt. Egal. Nur: KI kann was, wenngleich das, was noch in der Pipeline ist, viel, viel mehr kann und einen Paradigmenwechsel erwarten lässt, der mit High-Speed auf uns zurollt.
Dieses viel diskutierte ChatGPT by OpenAI (Haupgesellschafter ist mittlerweile Microsoft, erreichte „die Welt“ am 30. Nov. 2022. Für den aufmerksamen Beobachter und die digital humans war es wie ein UFO, wie eine fremde Intelligenz, die über Nacht gelandet ist.
Mittlerweile sind rund 1,5 Jahre in´s Land gezogen. Ich beobachte, dass die Bereitschaft „dieses KI-Ding“ mal zu probieren, im Allgemeinen ziemlich gering ist. Das erinnert mich an die Zeit von vor fünf bis zehn Jahre, als die eMobilität Fahrt aufnahm. Oder an die 90er Jahre, in der Internet, Amazon und Co die Haushalte erreichte. Heute, 2024, ist „googeln“ im Duden ein anerkanntes Verb. In vier, fünf Jahren, oder eher noch früher, werden wir die KI anwenden wie wir heute googeln.
Deshalb ist jetzt die elementare Frage: Was ist zu tun? … jetzt?
KI ist da. Und es wird trotz der zurecht kritischen Gegenstimmen und dem Brief, KI für ein halbes Jahr aus dem Netz zu nehmen, nicht mehr verschwinden.
Deshalb empfehle ich den arte-Beitrag aufmerksam anzuschauen und vorerst daraus eigene Schlüsse zu ziehen und diesen folgend die weiter Entwicklung aufmerksam zu verfolgen, denn „Augen zu und durch“ ist in diesem Kontext kein guter Rat.
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KI wird fast alle Lebensbereiche durchdringen, fast alle Unternehmen betreffen. Disruptive Wellen werden gleichermaßen zum Alltag wie Substitutionen, die neue Firmen hervorbringen. Bildung, Gesellschaft, Wirtschaft, Geo-Politik, Kunst und Kultur, Bankenwesen, Energiemanagement und den Klimawandel, Mobilität und die Art Freizeit und Reisen zu gestalten – sehr vieles wird sich schnell verändern.
ChatGPT ist nur eine textbasierte KI. Viele weitere Programme stehen gleichermaßen zur Verfügung. So zB Dalle-E, um Bilder zu generieren. Dalle kann richtig viel. Die vermeintlich schönen Frauen, die dabei rauskommen, ähneln im Moment allerdings eher einem durchschnittlich überschminkten Instant-Model als einer schönen einzigartigen Frau.
Sora, ist eine KI, das dieses Monat vorgestellt wurde und Videos produziert. Nicht zu vergessen all die KI-Möglichenkeiten, die im B2B-Bereich Einzug halten. Also: alles beobachten. Dran bleiben.
Diese Entwicklungen bedeuten jedoch nicht, dass alles unpersönlicher, unmenschlicher werden muss. So haben zB echte Geschäfte mit Menschen und Produkten zum Angreifen im letzten Quartal in den USA ein größeres Wachstum erreicht als die Onlineshops. Jedoch nur jene Geschäfte, die ein hohes Niveau an Servicequalität aufweisen. So ähnlich könnte es vielen Dienstleistungsunternehmen ergehen, wenn sie in die Professionalität ihrer Mitarbeiter/innen und in gute Services investieren und mehr bieten, als der übliche Durchschnitt in der Branche. Ähnliches höre ich von meinen Kunden, die u.a. das Seminar „Das große Spiel der Kundenbegeisterung“ als Onboarding-Thema für ihre MitarberInnen heranziehen.
Im Sinne von Service excellence verbleibe ich mit den besten Wünschen