Kann die ORANGE Milch die Bauern retten?

bovino-2250136_1920Normalerweise schreibe ich über „Service, der Kunden begeistert“. Heute ein Beitrag über „Service, der die Anbieter zufrieden stellt“, im Speziellen die Milchbauern.

Derzeit liegt der Milchpreis noch zwischen 21 und 30 Cent für die Bauern, Tendenz sinkend, bei einem Verkaufspreis von weniger als 1€ in vielen großen Handelsketten. 

Verschiedene Steuerungsmaßnahmen, wie z.B. Milchquote oder die Aussetzung des Kartellrechts, werden wiederholt diskutiert oder wurden bereits angewandt. Mit mäßigem Erfolg. Die Feststellung, dass die Nachfrage den Preis regelt oder dass die Politik in Brüssel, Wien oder Innsbruck das Problem der Milchkrise nicht lösen kann, stimmt zwar, greift aber zu kurz, wenn eine nachhaltige Lösung angestrebt würde. Deshalb ein alternativer Vorschlag:

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Die Chefs müssen bei sich Kunde sein

chefsKunde

Wie schlüpft man in die Schuhe der Kunden? Wie auditiert man sich selbst? Wie erreicht man eine schnelle „Innensicht“ und verhindert Betriebsblindheit?

Folgende Tipps zeigen eine von vielen Möglichkeiten und sind ohne Aufwand sofort umsetzbar.

TIPP:

  • HÄNDLER sollen in Ihren Geschäften Kunde sein, damit sie verstehen, was da am Point of sale abläuft. Wenn dieser nicht funktioniert, funktioniert nichts, weil „keine Kohle reinkommt“!
  • HOTELIERE sollen einmal bei sich Urlaub machen und dann einen Tripadvisor-Eintrag schreiben.
  • HANDWERKER sollen mal ihre Wohnung putzen (sofern notwendig), nachdem die eigenen Mitarbeiter am Werk waren. 
  • TOURISTIKER sollen gelegentlich mit dem Fotoapparat durch das eigene Dorf spazieren und alles erfassen, was widerlich aussieht und auch alles fotografieren, was sie einmalig, schön und besuchenswert macht. 

Kultiviert „diese Selbstreflexion“, sie wirkt noch am selben Tag.