Alles Gute zum 104. Geburtstag. Life is a miracle – Video inside. #126

Wenn ich dieser Tage wieder einen Beitrag für das Onboarding neuer MitarbiterInnen im Tourismus und SkilehrerInnen leisten darf, starte ich die Vorträge mit dem Hinweis auf die Vita von Klaus Obermeyer. Er feiert am 2. Dez. seinen 104. Geburtstag. Ich vermute, dass er noch ein bisschen Ski läuft. Und ich weiß, dass seine Lebenseinstellung, seine Innovationskraft für Freizeit und Tourismus und vor allen Dingen das Sporteln im Allgemeinen und der Skilauf im Speziellen Mitursache seines hohen Alters sind.

Auf jeden Fall, lieber Klaus:
alles Gute von Herzen.
Gsund bleiben und die Rituale sowie Deinen Optimismus beibehalten.
Das wünschen wir aus dem Land der Tiroler Berge – vis a vis Deiner alten Heimat Allgäu.

Die Geschichte des Skilehrers Klaus Obermeyer, der mit dem St. Antoner Friedl Pfeifer das bekannte Skiresort Aspen in Colorado mitgegründet und die Daunenjacke und den Skistopper erfunden hat > klick

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Neujahrsbrief 2022 von Stefan Schranz #115

EINS
Fliegen, Synonym des Reisens. Unterwegs sein können hat durch den zeitweiligen Verzicht eine neue Qualität bekommen. Es ist wichtig, dass wir reisen! Mit dem Auto, auf dem Bike, in einem Wohnmobil oder mit dem Zug. Vielleicht fliegen, wenn es keine bessere Alternative gibt. Oder in Bälde als beste Alternative elektrisch fliegen.
Egal, ob wir selbst die Gäste oder die Reiseanbieter sind – zu wissen, dass das Reisen und Urlauben viel mehr ist als nur ein Freizeitmodus, beflügelt auf jeden Fall die Innovationen, die auch neue Dienstleistungen hervorbringen. Um mit Johanna Wagner-Katzera in „Zwischen den Zeilen reisen“ zu sprechen: Services, die das Sammeln immaterieller Momente viel leichter machen, aber wesentlich schwerer wiegen … denn das Substanzlose erschwert den Rucksack nicht, aber bereichert die Seele. Reisen, auch im Wissen, dass ein örtlicher Standpunktwechsel stets neue Perspektiven eröffnet und dadurch neue oder andere Optionen an der Oberfläche unserer Gedanken auftauchen. Eben neue Ideen, die uns hoffentlich gut durch dieses neue 22er Jahr bringen.

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… dann machen wir halt den eigenARTigen zum großARTigen Jahreswechsel #114

Das wird ein eigenARTiger Jahreswechsel. Die große Party wird ausfallen. Was machen wir dann an Tagen, wie diesen? Schließlich sind wir geboren um zum Leben. Durch die Straßen ziehen wird sich nicht spielen. Vielleicht spielst du mit deinen Freunden die großen Songs deiner Zeit. Und ihr tanzt durch die Nacht … mit dem wahrscheinlich besten Gitarrensolo aller Zeiten.

Oder alles ruhiger? Die Alpen in 4k oder über Österreich fliegen. Zwei abendfüllende Hintergrundvideos, die deine Unterhaltungen begleiten. Mit gutem Wein.

Ich selbst gestalte seit gefühlten 20 Jahren einen Jahresrückblick mit rund 50 Bildern. Und ein paar andere Bilder von vor 10 Jahren, die für uns immer noch überraschender wirken. Einige Momente darunter scheinen schon viel länger in der Vergangenheit zu liegen. Andere Bilder erwecken den Eindruck, als wärs erst vor zwei, drei Jahren gewesen. Letzteres ist irgendwie ein Ritual, wie Dinner for one – aber eben anders.

Ein kleines Programm erstellen – so, oder so ähnlich. Für deinen privaten Abend mit Familie und Freunden. Oder für die Gäste des Hauses. Und kurz vor Schluss wird auch diese Zeit des Jahreswechsels schnell vergangen sein, vielleicht noch mit einer Ode an die Freude.

Wie auch immer – macht euch einen großARTigen Jahreswechsel.

Am 1. Jänner um 10 Uhr gibt´s den Neujahrsbrief über Reisen, Flow und Freiheit – klick…

Weihnachten wie immer #112

Weihnachten wie immer. Wie damals, vor der Pandemie. Das ist wahrscheinlich der häufigste Wunsch, den wir vernehmen. Wolfgang Ambros Erinnerungen reichen noch weiter zurück in seine Vergangenheit, die dich so, oder so ähnlich auch an deine vielen Weihnachtszeiten von früher erinnern.

Wie auch immer deine Weihnachten waren, erinnere dich an die „best of“ und kultiviere das Ritual dieser Tage.


Wir grüßen dich, deine Familie und deine Freunde

Länder wie Österreich sind eine Rarität. #111

Berge, Städte, Jahreszeiten … Kultur und Sehnsuchtsorte. Und ein freies Land.

Nach meinem 6-monatigen Blog- und Newsletter-Sabbatical, einer Tour auf dem Jakobsweg von Portugal nach Santiago de Compostela und der gründlichen und kompakten Zusammenfassung meines Organisations- und Dienstleistungs-Systems in Kombination mit einer APP für die Mitarbeiterführung, melde ich mich auch als homo politicus für meine LeserInnen zurück.

... mit einer Frage, die mich immer wieder beschäftigt:
Wie geht es eigentlich den Menschen in der Politik, Medizin und Wissenschaft in unserem Land, die in dieser Corona-Zeit täglich trotz großer Ungewissheit weitreichende Entscheidungen zu treffen haben und zugleich von einer lauten Minderheit belehrt, beschimpft und bedroht  werden?

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Clubhouse und Zukunft Handel & Tourismus #107

Mitten aus dieser Krise kommen neue Entwicklungen hoch. Und schneller finden derzeit diese Ideen ihre Anhänger. Vielleicht, weil wir Zeit haben in den digitalen Tiefen zu stöbern. Apple darf in diesem Blog wieder einmal Pate stehen. Analog bzw. als Identitätsort, wie man in den Apple-Stores seit eh und je erleben kann, und digital (derzeit exklusiv) mit dem iPhone, wenn man ins Clubhouse will.

1. Alle reden über CLUBHOUSE.
Nur ein Hype oder das neue große Ding?

Als hätten wir mit den Sozialen Medien nicht schon genug der vielen überflüssigen Informationen ;-? Jetzt auch noch Clubhouse. Ich probier derzeit dieses neue große Ding, von dem alle reden, bei dem bis auf weiteres nur „iPhone-Menschen“ mitmachen dürfen und das auch nur, wenn sie auch eine Einladung erhalten.

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Neujahrsbrief 2021 von Stefan Schranz. #106

Mein Foto des Jahres 2020.
Mir sind sieben Interpretationen dazu eingefallen. Eine lautet: „reduce to the max.“ Und dir?

Nicht alles, aber mehr, als wir uns vor einem Jahr vorstellen konnten, bleibt anders. Phase 1 war ein „Schwarzer Schwan“, ein Ereignis, das wir für unmöglich hielten. Phase 2 ein Sommer, der, was den Tourismus und die Freiheit betrifft, unerwartet gut war. Das lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken, weil die Menschen reisen wollen. Unstillbar die Lust auf Abwechslung und Natur, auf Berge, Wasser und Erlebnisse. Auf die magic places deiner Zeit. Und der Mon-Chéri-Effekt könnte die gut positionierten Urlaubsregionen beflügeln. Nun, mitten in der Phase 3, der wir mit Geduld und Respekt entgegnen müssen, bleibt uns der Blick nach vorne.


Ich habe seit März bei rund 100 Onlineveranstaltungen mitgemacht. Bei der größten, in der ich einen Beitrag als Referent leisten durfte, waren 780 Teilnehmer/innen. Von Hamburg bis Bozen, und alle saßen zu Hause und verfolgten, was wir mitzuteilen hatten. Wir haben gelernt Meetings und Vorträge online zu professionalisieren – Zoom, Teams und andere Plattformen haben uns viel Zeit geschenkt und viele Kilometer erspart, aber auch echte Begegnungen verwehrt. In Sachen Digital hat sich in einem halben Jahr mehr ereignet, als wir in einem halben Jahrzehnt erreicht hätten, wenn Corona uns nicht über Nacht überrollt hätte. Viel mehr Digital bleibt ab jetzt Alltag.


Zugleich hat sich die Qualität von zahlreichen persönlichen Begegnungen massiv gesteigert. Vielleicht, weil wir mehr Zeit hatten. Oder war es die Werteskala, die jede/r für sich – durch eine Reise nach innen – einem Update unterzogen hat? Deshalb schließe ich auch nicht aus, dass nach Corona die Sehnsucht nach  more of Soul-Service in den Vordergrund tritt. Service, der von innen kommt, intrinsisch und authentisch ist, und uns plötzlich erfahren lässt, dass es gut ist, wenn wir achtsam miteinander umgehen. Meine Erfahrung seit mittlerweile 40 Jahren als Dienstleister ist, dass exzellente Services an die Mitarbeiter zu transferieren eine ständige Aufgabe ist. Und ich weiß, dass das gelingt, wenn man die Sache gründlich und auch mit den richtigen Werkzeugen umsetzt. Das ist mehr Handwerk als Philosophie. Und besser konkret als abstrakt.

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Driving home for Christmas #105

London, Dezember 1978. Chris Rea erzählt:

„Es war kurz vor Weihnachten. Meine Frau Joan hatte mich aus London abgeholt, mit ihrem kleinen Auto, einem Mini. Das war billiger als mit dem Zug zu fahren. Aber es war ein furchtbarer Verkehr in der Stadt. Wir gerieten in einen Stau. Um mich herum sah ich all diese schlecht gelaunten Typen in ihren Autos. Und da fing ich einfach an zu singen. … driving home …

Erst 1986 wurde „Driving home for Christmas“ veröffentlicht. Und heute, 34 Jahre später, zählt dieser wunderbare Song von Chris Rea zu dem Weihnachtslied, das viele von uns „brauchen“, wenn wir in diesen Tagen nach Hause fahren, den C-Stau von 2020 für ein paar Tage einigermaßen ausblenden und einfach auf unsere Art zu singen beginnen.

Wir wünschen dir, deiner Familie, deinen Kollegen und Freunden schöne Weihnachtsfeiertage und ein 2021, in dem wir das neue Normal lebenswert zu gestalten versuchen.

Stefan, Elisa und Walli

Driving home for christmas für deinen Social-Feed …

Pusht Corona uns in den 4. Digital-Schub? #104

Das neue Normal, vielleicht schon ab Mitte 2021, wird in innovativen Unternehmen viel digitalisierter sein, als wir uns vor einem Jahr vorzustellen gewagt hätten. Außerdem werden wir nachher sagen, dass dieser Schub wichtig war, wenngleich wir auf fucking Corona gerne verzichtet hätten.

Seit Mitte der 80er Jahre ist die IT fixes Tool meines Alltages. Privat wie beruflich. Kurz nachdem die schweren Schreibmaschinen durch elektronische Wunderwerke der selben Gattung, zehn programmierbare Textbausteine inklusive, ersetzt wurden, hielten die Ataris und Commodores Einzug in den Alltag einiger early adopters. Und 1984, der Macintosh – mit Maus, WOW. 1985 Windows 1.0, eine Revolution nach MS-DOS. In meiner Erinnerung ereignete sich in diesen Mittachtzigern der erste große Digitalisierungsschub, der in der Gesellschaft angekommen ist. Die Thesen von Bill Gates und Steve Jobs waren damals bereits ein, zwei Jahrzehnte voraus.

Rund 10 Jahre später, der zweite Schub – eMail und Internet für jedermann. Und um die Jahrtausendwende klingelten dann die Smartphones an allen Enden und Ecken. Dieser dritte Schub, der sich langsam und vorhersehbar ankündigte, scheint heute, 20 Jahre später, nichts an Dynamik verloren zu haben.

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Die besten 7+1 von 100 Blogbeiträgen. #100

Aus einer Metaebenen betrachtet bleiben einige Schreibereien längere Zeit wirksam.

Natürlich ist die Bewertung der besten Blog-Beiträge subjektiv, weshalb ich mir ein einfaches Kriterium zurechtlag, um die Auswahl einer Orientierung zu unterstellen. So habe ich von jedem Jahr nur jenen Beitrag „ausgegraben“, der viele Reaktionen hervorbrachte und an den ich mich gerne erinnere.

Kann ein Skikastl eine Innovation sein? ODER: Warum viele Branchen höchste Zeit haben, (auch) „technische Dienstleistungen“ zu entwickeln. blog5
schranz.blog/skikastl – vom 4. Dez. 2014

Abschied von Diesel und Co. Kann das DE? blog7 
schranz.blog/diesel – vom 26. Oktober 2015

Steve Jobs berühmteste Rede. Drei Storys für deine nächsten 100 Tage! blog15 
schranz.blog/jobs – vom 28. August 2016

Neujahrsbrief 2017 von Stefan Schranz. blog21 
schranz.blog/2017 – vom 1. Januar 2017

Exzellentes Essen bei Maestro Accursio Craparo. blog50 
schranz.blog/accursio – vom 27. Juli 2018

Frühstück mit Silicon Valley. blog66 
schranz.blog/herger – vom 11. Mai 2019

Jung sein ist keine Kompetenz. Kompetent sein zählt! blog68 
schranz.blog/jung – 1. Juni 2019

Firmenkultur kann man nicht kaufen. #98
schranz.blog/kultur – 20. Juli 2020

Gruß und gsund bleiben – Stefan

Der schranz.blog findet im Kontext meiner beruflichen Tätigkeit als Vortragender für Kundenbegeisterung, Organisations-Entwicklung und Digital-Management – und meinen besonderen Interessen für gesellschaftliche und technische Veränderungen statt.

Vorträge und Seminare von Stefan Schranz – SMS

Firmenkultur kann man nicht kaufen. #98

Foto-Quelle: Gretl am See

Eine Strategie kann man entwickeln. Stärken/Schwächen, Chancen/Gefahren und Zielkunden etc. können analysiert und Entscheidungen daraus abgeleitet werden. Auch Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufe und exzellente Service-Prozesse können geplant werden. Letztere sind meine Passion.

Aber Firmenkultur bewegt sich in einer völlig anderen Dimension. Kultur ist ein Resultat von allem und auch ein Output von oben genannten Entwicklungen. Kultur per se kann nicht entwickelt werden. Nicht mit viel Geld gekauft werden. Nicht von Unternehmensberatern implementiert oder hineingecoacht werden. Kultur muss von den Menschen, die zusammenarbeiten, gelebt werden. Nur dann wirkt sie nachhaltig, echt und ehrlich. Nur dann funktioniert sie und ermöglicht Spitzenleistungen, die motivieren und überraschen – Gäste und Kunden, Mitarbeiter und Unternehmer zugleich.

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Frohe (andere) Ostern. #93

Ostern, wie nie zuvor.
WAS BLEIBT, ist, dass es das Fest der Hoffnung ist.
WAS NEU IST, zeigt sich in vielen Facetten. Neben all den traurigen Ereignissen, den Hürden und den Bewertungen der Corona-Entwicklungen der vergangenen Tage, denen kaum eine Erfahrung zugrunde lag, gibt es auch Nebenwirkungen, die die Innovationskraft vieler Menschen zeigen.

ERFRISCHEND und auch zum Osterfest passend, zeigt sich im Titelbild das Matterhorn.
VERANTWORTLICH zeigen sich viele Menschen und Firmen, die abseits des Alltages ihre Dienste jenen anbieten, die sie brauchen. Wirklich brauchen.
TECHNISCH UP TO DATE zeigen sich viele Kirchen, die die Osterliturgie, so wie in Serfaus-Fiss-Ladis, über den TV-Kanal der Bergbahnen und via Youtube übertragen.
ANDERS ist es zu Hause, im kleineren Kreise als üblich. Es liegt auch an unserer Innovation, jetzt Ostern anders, aber trotzdem schön zu gestalten.

Ich wünsche euch frohe Ostern, dahuam

Stefan

Neujahrsbrief 2020 von Stefan Schranz. blog81

7 Gedanken zum Jahresstart


1 – KLIMA & GRETA

Wie sollen wir es wissen, wenn sich die Wissenschaftler/innen beim Thema Klima nicht einig sind. Und Greta Thunberg weiß es wahrscheinlich auch nicht besser. Egal. Zumindest die Nebenwirkungen können Einiges: Die Luft in den Städten wird für Millionen von Kindern und Erwachsenen besser. Stinkige Krawallautos mit 4 dicken Auspüffen werden zunehmend von der Straße verschwinden. Und vollgespritzte Lebensmittel, die rund um die Welt geflogen werden, haben immer weniger Platz in den Regalen der Geschäfte.

Es wird stiller. Schöner. Besser. … weil Greta schon lange mehr erreicht hat, als die 100 größten Kommunikationsagenturen dieser Welt je zu thematisieren in der Lage wären. Trotzdem, oder gerade deswegen, sollten wir alle im neuen Jahr unseren Fokus im Umgang mit Greta und dem Klima darauf legen, dass dies NICHT in einen Krieg JUNG gegen ALT ausartet. Diese Spaltung entspringt derzeit einer allgegenwärtigen Dummheit, deren Undifferenziertheit gegen jegliche Lösung des Problems wirkt.

Die Welt zusperren ist keine Lösung. Eine 100%-Lösung zu erwarten oder stattdessen den Kopf in den Sand stecken auch nicht. Es gilt, technische Möglichkeiten anzuwenden, sinnvolle gesetzliche Rahmenbedingungen einzufordern und zu befolgen und mit dem eigenen Engagement einen Beitrag zu leisten.
  All das funktioniert. Das haben die Alten bereits bewiesen, wie in „Die Welt wird immer besser“ von Hans Rosling faktisch dargestellt wird.

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Dumme Mode: Fehler machen sollen. blog78

„Es macht mehr Spaß ein Star für seine Kunden zu sein, als von Fehler zu Fehler zu stolpern und ständig Kritik ertragen zu müssen“. (Stefan Schranz)

Es ist in Führungskreisen und bei einigen selbsternannten „besten Speaker/innen der Welt“ modern geworden, dass man Fehler machen muss, je mehr desto besser. Völlig undifferenziert und nur – weil sie besonders fortschrittlich erscheinen wollen – wird empfohlen, eine Fehlerkultur in der Firma einzuführen, die so ziemlich alles erlaubt, was gegenüber dem bezahlenden Kunden völlig inakzeptabel ist.

Ein Hotelgast, der 300 Euros für die Nacht mit Abendessen bezahlt, hat kein Verständnis für mittelmäßiges Essen oder die falsche Weinempfehlung. Ein Patient, der in der Folge einer OP für den Rest seines Lebens behindert bleibt, noch viel weniger und wird den Fehler vor den Richter bringen. Und der Kunde eines Modegeschäftes pfeift auf die Fehler einer Verkäuferin, wenn diese Schurwolle für Kashmir  verkauft. Ach ja, und wenn der Pilot Fehler machen soll…. 

Ich empfehle in einer Folie meines Vortrages über Kundenbegeisterung und in meiner Beratung über Qualitätsmanagement, das Fehlermachen in folgende drei Gruppen zu unterteilen:

Die Beachtung dieser drei Gruppen reicht für die alltägliche Praxis. Dies zu thematisieren und in den Weiterbildungsprogrammen zu implementieren ist unumgänglich, wenn Spitzenleistungen an die Kunden und Gäste geboten werden wollen und sollen.  

PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen

Fügen Sie diese Folie in das Handbuch für Ihre Mitarbeiter ein. 

Organisieren Sie eine direkte und kurze Feedbackschleife, die die Rückmeldungen Ihrer Gäste und Kunden über Unzulänglichkeiten so schnell und direkt wie möglich, und ohne Verwaltungsaufwand, in das Handbuch einfließen lassen.

Redakteur: Stefan Schranz, GF der www.schranz.com 

Vorträge und Seminare von Stefan Schranz – SMS

Wollen Sie ein eMail erhalten, wenn der nächste BlogBeitrag erscheint?

Der schranz.blog findet im Kontext meiner beruflichen Tätigkeit als Vortragender für Kundenbegeisterung, Organisations-Entwicklung und Digital-Management – und meinen besonderen Interessen für gesellschaftliche und technische Veränderungen statt.

„Best of“ der Seefelder Gespräche. blog75

Wirtschaftsforen, Symposien, Vortragsveranstaltungen….
Was nimmt man mit? Was weiß man eine Woche danach noch?

In der Regel kann man sich an zwei, drei Kernaussagen erinnern. Ob sie in der Praxis ankommen und eventuell auch umgesetzt werden ist fraglich. Ich zwinge mich stets einige wichtige Aussagen in den Notizblock des iPhones zu tippen, a) um meinem Vergessen einen Streich zu spielen und b) um diese in meine Vorträge oder Seminare einzubinden bzw. den Leser/innen meines Blogs und meinen Kunden die „best of“ zu übermitteln.

Im Folgenden die besten 6 Goldstücke aus den „Seefelder Gesprächen“ vom 19. Sept. 2019:

  • Die Währung der Zukunft ist RELEVANZ.
  • Der Überfluss an Versprechen schafft einen Mangel an Vertrauen.
  • Wenn es von allem zu viel gibt tendiert der Preis gegen Null.
    (Dr. Chrisoph Engl, CEO Oberalp AG)

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Kunden begeistern geht wie Djokovic. blog74

Novak Djokovic – break under the rain, French open 2014

Über Kundenzufriedenheit, Service exzellenz und Gäste überraschen gibt es tonnenweise Literatur und hunderte Seminare. Man kann das Thema theoretisch angehen und statistisch erfassen. Auch Trocken- und Gruppenübungen kann man machen. Es ist halt langatmig wenn man nicht zügig auf den Punkt kommt.

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Künstlicher Auto-Lärm ist eine nervige UnLösung? blog73

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Anpiepsen reicht, man muß deswegen ja nicht gleich die ganze Wohnstraße einlärmen.

Ein EU-Gesetz schreibt vor, dass Elektro-Autos, die ab heute – 1. Juli 2019 – neu homologiert werden, ein Geräusch erzeugen müssen. Nicht zuletzt, weil blinde Fußgänger die Autos sonst nicht wahrnehmen können. Ich vermute, von Blinden kommt dieser Vorschlag bestimmt NICHT, weil deren Aufmersamkeit in der Regel ausreicht, um herannahende Fahrzeuge wahrzunehmen. Der Vorschlag stammt wohl eher von vermeintlich Blinden, die lediglich zu faul sind zu schauen, bevor sie die Straße überqueren. Oder ist das gar ein Versuch, innovative Entwicklungen zu behindern, weil einige wichtige Entscheidungsträger die Kraft und die Geschwindigkeit der gegenwärtigen Disruption im Automobilsektor verkannt haben?

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Jung sein ist keine Kompetenz. Kompetent sein zählt! blog68

Schwarzenegger-Thunberg_201905-Wien_01

Wer durch seine Undifferenziertheit in die „jung-gut_alt-schlecht“ Falle tappt, hat den Kontext einer möglichen Problemlösung nicht einmal im Ansatz verstanden!
Bild: Arnold Schwarzenegger mit Greta Thunberg – im Rahmen des Klima-Gipfels in Wien, Mai 2019. Quelle: s. Video, unten.

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Greta Thunberg von „Fridays for future“ leistet großartigen Lobbyismus für eine lebenswerte Zukunft. Rezo, der Youtuber, der die CDU zerstören will, liefert einen Marathon an Fakten, die nicht nur die CDU, sondern die Politik im Allgemeinen und auch uns alle als Gesellschaft  herausfordert, zugleich auch zum Hinterfragen einlädt. Die Worte von Greta und Rezo haben große Wirkung, wenngleich DIE ZUKUNFT von Zerstörung im Sinne von Vernichtung, wie Rezo sein Video betitelt, so gut wie möglich verschont bleiben soll. Das hatten wir schon in verschiedenen Varianten. Die Folgen waren verheerend. Und diese Radikalität ist gefährlich.

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Frühstück mit Silicon Valley. blog66

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Stefan Schranz, SMS. Dr. Mario Herger, enterprisegarage – Silicon Valley

Die Leute reden nicht mehr miteinander … beschäftigen sich nur mehr mit ihrem Handy. Schlimm… Kennen Sie das?

Ich spreche mit vielen Menschen. Solchen, die ich nie zuvor gesehen habe, die ich ohne „dem Digital“, dem Smartphone, dem Internet nie im Leben kennengelernt hätte. So auch bei einem spontanen Frühstück mit Dr. Mario Herger, seit fast 20 Jahren wohnhaft in Silicon Valley, forscht nach Technologietrends, Autor, Blogger und Berater für Unternehmen zu Themen wie Innovation, Intrapreneurship, Kreativität, Silicon Valley Mindset und Gamification.

Ein paar zusammenfassende und rekonstruierte Kernaussagen aus unserem Breakfast-Talk, darf ich folgend meinen Leser/innen weitererzählen:
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