Kooperieren oder krepieren? blog63

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… viele Zeitungen und Magazine mittels einem einzigen Abo! Überall, immer, einfach…

Peter Plaikner, Politikanalyst und Medienberater, schrieb in den „Salzburger Nachrichten“ am 9. Feb. 2019 „Der Journalismus braucht Hilfe in der digitalen Welt“.

Kündigungswellen in der Medienbranche und die Entlassungen von Journalisten stehen in vielen Medienhäuser an. „Aber die „New York Times“ (NYT) bejubelt vier Millionen Abonnenten, doppelt so viele wie vor fünf Jahren. … Drei Viertel der NYT-Abos sind Online-Bezüge …  Der Bezug der Papierausgabe kostet zehn, jener der Bildschirmvariante nur einen Dollar pro Woche. Ähnliches gilt für digitale Vertriebe wie Readly“  schreibt Peter Plaikner.

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Warum wir uns zumindest oberflächlich für technische Innovationen interessieren aber Studien nicht oberflächlich akzeptieren sollten?! blog62

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… selbst Studien vom bekannten Fraunhofer Institut müssen hinterfragt werden.

Die Beiträge von Dr. Mario Herger – Wien/Silicon Valley – verleiten immer wieder in die Frage: „…. und was könnte das für uns, für meine SMS-Kunden bedeuten?“

Dass technische Innovationen unser Leben und unser Business direkt oder indirekt beeinträchtigen, lässt sich nicht zuletzt aus der digitalen Transformation ablesen. Anstatt ein paar Beispiele dazu anzuführen, fragen Sie sich selbst, welche drei Branchen Ihnen schnell einfallen, die NICHTS mit der digitalen Entwicklung zu tun haben.

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Was ist der „digitale JoJo-Effekt“? blog61

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Dieser Herr leidet NICHT an „digitalem JoJo-Effekt“, weil er seine Daten nach einer speziellen Logik strukturiert hat, auf wichtige Informationen zeitnah reagiert und nur die wichtigen Daten schnell verarbeitet.

Sie sind verstummt, die Freunde, deren Lieblingsthema es war, uns zu erklären, dass sie keinen Fernsehen zu Hause haben. Nicht fernsehen, keine Nachrichten, keine Unterhaltung – alles schädlich. Das Fernsehen hat als Sündenbock nun ausgedient.

Der neue Mainstream in diesem Milieu ist sich eine digitale Fastenzeit aufzuerlegen. Die Empfehlungen gehen von einem Tag bis zu zwei, drei Wochen. Mag sein, dass das für einige Menschen funktioniert und in der Tat mehr Lebensqualität verursacht.

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Warum wir NICHT alle programmieren lernen müssen. blog54

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Die Empfehlung, dass alle das Programmieren lernen müssen, mausert sich zum Mainstream.

Auf einer Veranstaltung vom Travel Industry Club Austria wurde „Coding“ als neue Grundkompetenz für Touristiker empfohlen.
Und dann schwirren da noch Empfehlungen durch die Schulen, die über Programmierung als Pflichtfach und Coding 4 Kids phantasieren.
Auf einem bayrischen Start-up-Portal war zu lesen, dass wir spätestens jetzt das Programmieren lernen sollten. Warum? Es macht deine Freunde eifersüchtig, deine Mutter stolz und … es macht Spaß!“  Na ja, was soll man da sagen?

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Schulsysteme – erklärt an einem Erdäpfelsack. blog53

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Die vielen Diskussionen über Bildung und Schulversuche veranlassen mich eine unterhaltsame Darstellung verschiedener Schulsysteme aufzuzeigen.

Viel Vergnügen beim Rechnen.

 

Einfache Landschule

Bevor der Bauer Karl einen Sack Erdäpfel ernten kann, hat er einen Aufwand von 20 Euro. Karl verkauft den Sack um 30 Euro.

Aufgabe: Berechne den Gewinn.  …………………..


Die bessere Schule

Für einen Sack Kartoffeln, den Karl für 30 Euro verkauft, muss er 2/3 des Umsatzes in die Produktion investieren.

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Wie man interne Infos und Meetings um das 10fache beschleunigt? blog49

hotelkit_ToolsKreisgrafik_webFax war vorgestern. eMail kommt auch in die Tage. Und SMS oder WhatsApp sind idR unübersichtlich, irritierend und kaum nachvollziehbar. Vor allen Dingen, wenn es um effektive und schnelle interne Kommunikation zwischen den Bereichen oder den Mitarbeiter/innen in einer Firma geht.

Warum?

Herkömmliche Kommunikationsmittel sind sehr oft langwierige Ping-Pong-Spiele, die stets ein Abwarten auf Antwort oder einen Wiederholungsanruf verursachen und somit Trägheit und Kosten erzeugen. Auch Mitarbeitereinschulungen – oft in Form von wochenlangem „Erfahrung sammeln“ – sind aufwändig und mitunter nervig. Diese Probleme und deren Aufwände können sehr schnell und bis zum 10-fachen reduziert werden.

Wie?

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Drei Punkte, die Ihrem Team zu Spitzenleistungen verhelfen. blog48

3devicesNach der Präsentation APPs für die interne Kommunikation ist die häufigst gestellte Frage:

Welchen praktischen Vorteil bietet ein Social Intranet-Programm wie zB „Teamkit“ für uns als Führungskräfte oder Bereichsleiter?

 

 

Teamkit ist das Werkzeug für hocheffektive, interne Kommunikation.  Eine klare Menüstruktur bietet stets hervorragende Übersicht.

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Totgeschriebene leben länger. blog46

Amazon - Aktienentwicklung

Die Amazon Kursentwicklung seit 1998 – Quelle: http://www.finanzen.at/

Vor der Welle der Fake news waren viele News auch nicht von besserem Informationsgehalt. Ich nenne diese Vorgänger-Kategorie „copy and paste-News“.

Am Beispiel Amazon, dessen Chef Jeff Bezos seit letzter Woche der reichste Mann der Welt ist, zeigt sich, dass in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten diese auch durch die Computertechnologie ermöglichte copy- und paste-Kategorie zwar viel Text produziert hat, aber dem Endkunden, dem Lesenden wenig oft ein guter Dienst geboten wurde. Die Prognosen für Amazon wurden idR in Richtung Bankrott geschrieben. Man mag über die Prognostizierbarkeit von Unternehmensentwicklungen diskutieren und verschiedener Meinung sein. Was man aber als Medienkonsument tunlichst vermeiden soll, ist dem Mainstreamjournalismus, der immer öfter auch in Qualitätsmedien zu finden ist, zu viel Glauben schenken.

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25 Jahre Piefke Saga. blog44

„25 Jahre Piefke Saga“. Viel wurde darüber in den Medien, Radio und TV berichtet und jetzt wieder ausgestrahlt. Ein Meinungstrend ist mir besonders aufgefallen.

Die Piefke-Saga  sei damals untertrieben gewesen. Es sei heute viel schlimmer.  Irgendwie scheint diese Meinung Mainstream zu sein. Die meisten meiner Beobachtungen sind jedoch ziemlich anders. Der letzte der folgenden Punkte trifft jedoch bedingt zu.

  • Ich sehe keinen Müll unter den Grasdecken. Heute ist die Müllentsorgung in der ganzen Recyclingkette bedeutend besser als vor 25 Jahren.

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Jetzt hat mich doch ein Zukunftsforscher stutzig gemacht. blog43

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LESETIPP: 1991 für 2018!

Dieser Tage wurde im Radio ein Interview eines Zukunftsforschers ausgestrahlt. Nicht nur seine Aussagen waren fernab dessen, was mein Hausverstand mir sagte. Auch seine Sicherheit, wie´s dann kommen wird, war mir suspekt. Weil ich meine Intuition jedoch nicht gegen die Forschungsergebnisse stellen wollte habe ich ein wenig recherchiert und einige Beiträge der Zukunftsforscher von vor rund 20-30 Jahren nachgelesen.

Der erste Beitrag vom Jahr 2001 in der FAZ – WWW noch kein Massenmedium – mag Sie zur Vorsicht motivieren. Ich kann mich gut erinnern, dass ich damals dieser These, nachdem ich bereits seit 1996 eine eigene Website hatte, massiv widersprochen habe.

Der zweite Rückblick liegt nunmehr 27 Jahre zurück. Und wenn ich heute darin nachlese, bin ich überrascht, welch hohe Qualität Der Popcorn Report von 1991 geliefert hat. Das Buch auch heute noch zu lesen ist mE sehr empfehlenswert.

Beide, in ihrer Qualität sehr unterschiedlichen Beiträge, s. unten. Viel Vergnügen – Stefan

TIPP: 

  • Betrachten Sie die Aussagen von Zukunftsforschern, populären Speakern, Studien und Befragungen immer auch mit einem kritischen Auge. Schalten Sie gleichzeitig auch auf Plausibilität und Hausverstand. Nur weil etwas mit einem wissenschaftlichen Etikett versehen ist oder von vielen Menschen geglaubt wird, muss das noch lange nicht Bedeutung haben. Oder anders rum: nur weil andere Prognosen von kaum jemanden geglaubt werden, muss das noch lange nicht heißen, dass sie irrelevant sind. So manche Zukunft ist schneller da, als wir vermuten.
  • Lesen Sie alte Beiträge über die Zukunft, die heute Gegenwart ist. Dann sensibilisiert man sein Urteilsvermögen über die Qualität jener, die uns heute etwas über das Morgen erzählen. Man tappt nicht so unsensibel in die Falle.

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