„SponlineTalk“ #102

Wahrscheinlich liegt es an meiner abrupten Entspannung unter der Dusche, die auf mich wirkt, wie bei anderen Menschen eine Yogastunde:
… dass in diesen paar Minuten manchmal eine Idee daherkommt, die komisch, schrägt oder nicht selten kurz danach zum Vergessen ist, aber immer völlig unerwartet auftaucht.

So auch „SponlineTalk“. Was ist das?
Eigentlich nichts Neues. Und alles wie im richtigen Leben. Man geht durch die Stadt oder sitzt im Cafe und trifft sich spontan irgendwo und irgendwann mit irgendwem, unterhält sich ein bisschen und geht weiter. Manchmal tauscht man interessante Gedanken aus oder stellt konkrete Fragen und nimmt den einen oder anderen Tipp mit nach Hause. Selten plant man solche Begegnungen und folglich auch nicht, worüber man sprechen will.

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„Online-Talk“ statt teure Werbung. #99

Willst du zB 10.000 potenzielle Kunden oder Gäste in deinem Zielmarkt erreichen, die für dein Angebot interessant sind? … und zwar schnell und mit einem 100-Euro-Inserat? Das funktioniert durch eine Kombination von Facebook & Zoom. Total digital, aber persönlicher als klassische Werbung.

Aber der Reihe nach…

Die Corona-Krise Anfang 2020 hat die Kommunikation mit Kunden, Gästen und Stakeholdern extrem schnell in das „neue Digital“ transferiert. Websites, eMails und die Sozialen Medien sind längst state of the art. Nur mit ganz wenigen Ausnahmen erscheint man ziemlich alt, wenn man darin nicht professionell aufscheint.

Das „neue Digital“ ist allerdings etwas ganz anderes. Die Live-Kommunikation über Streaming-Programme, wie ZOOM, Google Meet oder Microsoft Teams, und zwar in Kombination mit Storytelling und Live-Übertragung auf Facebook oder Youtube, ermöglicht einen experimentellen Kommunikations-Vorsprung in deiner Branche.

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Firmenkultur kann man nicht kaufen. #98

Foto-Quelle: Gretl am See

Eine Strategie kann man entwickeln. Stärken/Schwächen, Chancen/Gefahren und Zielkunden etc. können analysiert und Entscheidungen daraus abgeleitet werden. Auch Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufe und exzellente Service-Prozesse können geplant werden. Letztere sind meine Passion.

Aber Firmenkultur bewegt sich in einer völlig anderen Dimension. Kultur ist ein Resultat von allem und auch ein Output von oben genannten Entwicklungen. Kultur per se kann nicht entwickelt werden. Nicht mit viel Geld gekauft werden. Nicht von Unternehmensberatern implementiert oder hineingecoacht werden. Kultur muss von den Menschen, die zusammenarbeiten, gelebt werden. Nur dann wirkt sie nachhaltig, echt und ehrlich. Nur dann funktioniert sie und ermöglicht Spitzenleistungen, die motivieren und überraschen – Gäste und Kunden, Mitarbeiter und Unternehmer zugleich.

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face2web – jetzt besonders wichtig, weil… #91

Stefan Schranz über „Plan C“, die ganz anderen Optionen und face2web

Ich schreibe den Tag 17 unserer Quarantäne. Einen Tage nach der Schockstarre war meine Frage: „Was ist zu tun, wenn ein allfälliger „Plan B“ der Situation nicht gerecht wird? Wenn die Dramatik dieser Märztage alle angedachten Optionen im Jahresplan 2020 über den Haufen schmeißen?“ Geht´s dir gleich?

Es braucht jetzt viele andere Optionen, an die wir nie gedacht haben, die es jetzt zu finden gilt. Das geht, wie vor Corona auch, am besten und schnellsten, indem wir im Gespräch bleiben. Face2face. Aber jetzt halt über Monitor. Also face2web. Über Nacht – 100% – mit meinen Kunden, Partner und Stakeholder, Freunden und Kollegen.

Zwei Dinge überraschen: a) die Umstellung ging rasend schnell, zumindest bei jenen Menschen, die jetzt die Zeit vorbereiten, die „nach Corona“ kommt. b) es tauchen niegedachte Ideen auf. Eben neue Optionen.

Was sich umsetzen lässt, wird sich zeigen. In Schockstarre zu verweilen oder sich den ganzen Tag zu „verNetflixen“ ist jetzt nicht gscheit.

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Dumme Mode: Fehler machen sollen. blog78

„Es macht mehr Spaß ein Star für seine Kunden zu sein, als von Fehler zu Fehler zu stolpern und ständig Kritik ertragen zu müssen“. (Stefan Schranz)

Es ist in Führungskreisen und bei einigen selbsternannten „besten Speaker/innen der Welt“ modern geworden, dass man Fehler machen muss, je mehr desto besser. Völlig undifferenziert und nur – weil sie besonders fortschrittlich erscheinen wollen – wird empfohlen, eine Fehlerkultur in der Firma einzuführen, die so ziemlich alles erlaubt, was gegenüber dem bezahlenden Kunden völlig inakzeptabel ist.

Ein Hotelgast, der 300 Euros für die Nacht mit Abendessen bezahlt, hat kein Verständnis für mittelmäßiges Essen oder die falsche Weinempfehlung. Ein Patient, der in der Folge einer OP für den Rest seines Lebens behindert bleibt, noch viel weniger und wird den Fehler vor den Richter bringen. Und der Kunde eines Modegeschäftes pfeift auf die Fehler einer Verkäuferin, wenn diese Schurwolle für Kashmir  verkauft. Ach ja, und wenn der Pilot Fehler machen soll…. 

Ich empfehle in einer Folie meines Vortrages über Kundenbegeisterung und in meiner Beratung über Qualitätsmanagement, das Fehlermachen in folgende drei Gruppen zu unterteilen:

Die Beachtung dieser drei Gruppen reicht für die alltägliche Praxis. Dies zu thematisieren und in den Weiterbildungsprogrammen zu implementieren ist unumgänglich, wenn Spitzenleistungen an die Kunden und Gäste geboten werden wollen und sollen.  

PRAXIS-TIPP für meine Kunden und Leser/innen

Fügen Sie diese Folie in das Handbuch für Ihre Mitarbeiter ein. 

Organisieren Sie eine direkte und kurze Feedbackschleife, die die Rückmeldungen Ihrer Gäste und Kunden über Unzulänglichkeiten so schnell und direkt wie möglich, und ohne Verwaltungsaufwand, in das Handbuch einfließen lassen.

Redakteur: Stefan Schranz, GF der www.schranz.com 

Vorträge und Seminare von Stefan Schranz – SMS

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Der schranz.blog findet im Kontext meiner beruflichen Tätigkeit als Vortragender für Kundenbegeisterung, Organisations-Entwicklung und Digital-Management – und meinen besonderen Interessen für gesellschaftliche und technische Veränderungen statt.

Wie man dem Populismus nicht auf den Leim geht. Buchempfehlung. blog76

Mit Absicht schreib ich in der Headline nicht von Populisten sondern von Populismus.
a) weil man sonst Gefahr läuft lediglich an einige wenige Politiker zu denken und dadurch eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Populismus hintangestellt wird
b) weil es auch PopulistINNEN gibt, die, aus welchem Grund auch immer, kaum dieser Politkategorie zugeschrieben werden.

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Kunden begeistern geht wie Djokovic. blog74

Novak Djokovic – break under the rain, French open 2014

Über Kundenzufriedenheit, Service exzellenz und Gäste überraschen gibt es tonnenweise Literatur und hunderte Seminare. Man kann das Thema theoretisch angehen und statistisch erfassen. Auch Trocken- und Gruppenübungen kann man machen. Es ist halt langatmig wenn man nicht zügig auf den Punkt kommt.

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Jung sein ist keine Kompetenz. Kompetent sein zählt! blog68

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Wer durch seine Undifferenziertheit in die „jung-gut_alt-schlecht“ Falle tappt, hat den Kontext einer möglichen Problemlösung nicht einmal im Ansatz verstanden!
Bild: Arnold Schwarzenegger mit Greta Thunberg – im Rahmen des Klima-Gipfels in Wien, Mai 2019. Quelle: s. Video, unten.

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Greta Thunberg von „Fridays for future“ leistet großartigen Lobbyismus für eine lebenswerte Zukunft. Rezo, der Youtuber, der die CDU zerstören will, liefert einen Marathon an Fakten, die nicht nur die CDU, sondern die Politik im Allgemeinen und auch uns alle als Gesellschaft  herausfordert, zugleich auch zum Hinterfragen einlädt. Die Worte von Greta und Rezo haben große Wirkung, wenngleich DIE ZUKUNFT von Zerstörung im Sinne von Vernichtung, wie Rezo sein Video betitelt, so gut wie möglich verschont bleiben soll. Das hatten wir schon in verschiedenen Varianten. Die Folgen waren verheerend. Und diese Radikalität ist gefährlich.

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Schulsysteme – erklärt an einem Erdäpfelsack. blog53

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Die vielen Diskussionen über Bildung und Schulversuche veranlassen mich eine unterhaltsame Darstellung verschiedener Schulsysteme aufzuzeigen.

Viel Vergnügen beim Rechnen.

Einfache Landschule
Bevor der Bauer Karl einen Sack Erdäpfel ernten kann, hat er einen Aufwand von 20 Euro. Karl verkauft den Sack um 30 Euro.
Aufgabe: Berechne den Gewinn.  …………………..


Die bessere Schule
Für einen Sack Kartoffeln, den Karl für 30 Euro verkauft, muss er 2/3 des Umsatzes in die Produktion investieren.
Aufgabe: Welche Höhe besitzt der Gewinn? …………………..

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Warum Werbung keine Werbung sein muß! blog41

Lehnen Sie sich zurück. Tauchen Sie ein.

Nur ganz klein, rechts unten, ist die Marke ersichtlich.

Die Marke, die Unterhaltung schenkt. Nicht aufdringlich ist.

Nichts verkaufen will. Nur in Erinnerung bleibt.

Image.


Redakteur: Stefan Schranz, GF der http://www.schranz.com

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Ist Ihre Bildschirmposition falsch? Schmerzt Ihr Nacken? blog23

6Aufgrund von vielen Beobachtungen in den Büros meiner Kunden und eigener Erfahrung gibt es idR nur eingeschränkte Möglichkeiten, den Bildschirm des Computers optimal einzustellen. Schmerzt der Nacken, probieren viele Menschen den Monitor höher zu positionieren. Das mag für einige das Problem lösen, für andere vielleicht verstärken. Meine Erfahrung ist, dass der Bildschirm für mich – und so auch für viele andere Computerarbeiter – am besten tiefer positioniert wird. Tiefer, als viele Bildschirme normalerweise ermöglichen.

So schreibt eine Computerzeitschrift in einem Testbericht über den neuen iMac-Monitor auch: „… Das unveränderte Design bedeutet jedoch, dass der Monitor des iMac 5K nach wie vor nur in der Neigung verstellt werden kann, nicht aber in der Höhe. Der Apple-Computer teilt sich diesen ergonomischen Schnitzer leider mit den meisten Konkurrenz-Modellen.“ 

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Positionierung, wichtiger als je zuvor. Fünf wichtige Fragen dazu. blog16

Vorerst aber Jack Traut über (Re)Positionierung…

Was sind die 5 wichtigsten Fragen für eine klare Positionierung, ein einmaliges Image und einen starken Brand?

1. Was ist unser Produkt, unsere Dienstleistung?
Welche Probleme/Kundenbedürfnisse lösen wir und welchen Nutzen liefern wir damit? Was ist unser USP (unique selling proposition oder einfacher: „Unsere SPezialität)?

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Steve Jobs berühmteste Rede. Drei Storys für deine nächsten 100 Tage! blog15

Die Rede von Steve Jobs an der Stanford Universität 2005 enthält großartige Hinweise für alle, die an einem „Plan B“ arbeiten oder großartige Dienstleistungen entwickeln oder out of the box denken oder …

TIPP:

Abgesehen vom Inhalt dieser grandiosen Rede ist das rhetorische Konzept eine hervorragende Blaupause, die auch auf die eine oder andere Ihrer Reden angewendet werden kann. Ein spannender Auftakt bereits im zweiten Satz. Und in den darauf folgenden Sätzen gibt Steve eine klare Struktur (… nur drei Geschichten) und zugleich großes Understatement … das ist alles, keine große Sache …


Redakteur: Stefan Schranz, GF der http://www.schranz.com

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Die Chefs müssen bei sich Kunde sein. blog10

chefsKunde

Wie schlüpft man in die Schuhe der Kunden? Wie auditiert man sich selbst? Wie erreicht man eine schnelle „Innensicht“ und verhindert Betriebsblindheit?

Folgende Tipps zeigen eine von vielen Möglichkeiten und sind ohne Aufwand sofort umsetzbar.

TIPP:

  • HÄNDLER sollen in Ihren Geschäften Kunde sein, damit sie verstehen, was da am Point of sale abläuft. Wenn dieser nicht funktioniert, funktioniert nichts, weil „keine Kohle reinkommt“!
  • HOTELIERE sollen einmal bei sich Urlaub machen und dann einen Tripadvisor-Eintrag schreiben.
  • HANDWERKER sollen mal ihre Wohnung putzen (sofern notwendig), nachdem die eigenen Mitarbeiter am Werk waren. 
  • TOURISTIKER sollen gelegentlich mit dem Fotoapparat durch das eigene Dorf spazieren und alles erfassen, was widerlich aussieht und auch alles fotografieren, was sie einmalig, schön und besuchenswert macht. 

Kultiviert „diese Selbstreflexion“, sie wirkt noch am selben Tag. 


Redakteur: Stefan Schranz, GF der http://www.schranz.com

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