Neujahrsbrief 2015 von Stefan Schranz

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Grüße und ein gutes neues Jahr wünsche ich von der Skipiste. Stefan.

Ich bewundere die Erfolge, die derzeit erreicht werden. Gratulation an alle, die innovieren, out of the box denken und exzellente Dienstleistungen bieten, indem sie täglich aufs Neue daran arbeiten. An alle, die sich nicht jeder noch so üblichen Konvention unterwerfen und  sich ab und zu fragen, ob denn der aktuelle Mainstream zu ihrem Leben passt.

DIE sind es, die Einmaliges, Neues, Liebenswertes und Schönes schaffen und dadurch vielen Menschen zumindest erlebniswerte Momente  ermöglichen oder auch an wichtigen Entwicklungen für die Zukunft arbeiten. Das schaffen sehr oft „einzelne Köpfe“ – sehr wahrscheinlich auch die professionellsten Ihrer Mitarbeiter/innen – und KMUs weit besser als „Die Großen“, die nicht selten – was Dienstleistungsniveau und Innovation betrifft – in ihrem privilegierten Status verharren.

Als eines der positiven Beispiele darf ich das Projekt Solar Impuls von Bertrand Piccard erwähnen. Ein wahrlich kleines Unternehmen mit einem ganz großen Ziel. Ausschließlich mit Solarenergie rund um die Welt zu fliegen und dabei all die Zweifler und Energie-Verschwendungslobbyisten zu ignorieren zeugt von großartiger Disziplin.

Dass solche Innovationen nicht funktionieren, das wissen wir schon. Haben doch noch vor kurzem namhafte Techniker bezüglich Elektroautos prophezeit, dass das nicht gehen kann.

Aber: der Tesla von Elon Musk fährt doch. Und zwar hervorragend. Mit über 400 PS, einer Reichweite bis zu 500 km, bei 0 (Null) Emission. Außerdem ist Tesla dabei, seine Patente für die Mitbewerber freizugeben. Kostenlos, der Entwicklung wegen, die hoffentlich einen längst fälligen Quantensprung initiiert. Das ist Dienstleistung par excellence für uns und die künftigen Generationen.

Politiker/innen, die ihre Arbeit als Dienstleistung für Menschen und die Zukunft verstehen, mögen die Wahlen 2015 für sich entscheiden, weil das soziale und politische Umfeld bedeutend instabiler als die zwei, drei Jahrzehnte zuvor ist. Hier bleibt zu hoffen, dass die klugen Köpfe der Supranationalen und der Länder, aber auch die Regionen und Kommunen sowie die Unternehmen ihren Sachverstand und die Verantwortung über kurzfristige Interessen, Clubzwänge, gierige Gewinnmaximierungen und persönliche Eitelkeiten stellen. Jene, die nur Sonntagsgetöse verbreiten und immer aufzeigen, wie etwas nicht geht, sollen im bevorstehenden Jahr ernsthaft beginnen an Lösungen zu arbeiten.

Unser Beitrag von SMS http://www.schranz.com ist, in diesem Brief Genanntes zu thematisieren, gewissermaßen als Dienstleistung für uns alle. 2015 werden wir im Rahmen unserer Tätigkeit einen Fokus auf folgende Punkte legen:

1.       Das Thema „Dienstleistung“, Service am Kunden und WOW-Effekte werden wir noch differenzierter und gleichzeitig einfacher in unseren Seminaren, Vorträgen und in den Beratungen verpacken. Immer mit dem Ziel, dass unmittelbar nach dem Seminar die Kunden unserer Kunden professionell bedient und beraten, überrascht oder begeistert werden.

2.       Unsere Seminarkunden erhalten ab 2015 ihre Seminarunterlagen und auch, wenn von uns entwickelt und von Kunden gewünscht, die jobDOKs (Firmenhandbücher) in Multi-Device-Version, um all die Unterlagen sowohl vom Smartphone, Tablet, Notebook oder auch am PC abrufen zu können.

3.       Für die professionellen Dienstleister – und das sind nicht nur Verkäufer,  Touristiker oder Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, das sind auch Handwerker und alle, die in technischen Jobs ihre Arbeit verrichten – werden wir Stimmung machen. Eine erste Maßnahme ist die Ernennung  zur „Exzellenten Dienstleisterin“ oder zum „Exzellenten Dienstleister“. Diese Auszeichnung wird spontan vergeben. Ohne Jury, ohne Voting, ohne Verzerrung und ohne Verzögerung. Kann also öfters während des Jahres „passieren“ und wird prompt mit einer Einladung oder einer Überraschung belohnt und mit einer klaren Weiterempfehlung besiegelt. Die erste „Exzellente Dienstleisterin“ steht bereits fest. Mehr darüber und über das Konzept „ExzeDL“ kommt demnächst in diesem Blog.

4.       Darüber hinaus unterstützen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten – wie schon seit 20 Jahren – uns sinnvoll erscheinende Projekte. Das waren z.B. Jugendsport, Wikipedia und Greenpeace, Life for Wings oder die Unterstützung von verschiedenen Diplomarbeiten, in welchen stets das Thema Dienstleistung zum potenziellen USP erkoren wurde.

Wir verbleiben mit dem Auftrag, dass wir da und dort – und vielleicht auch in Ihrer Firma – einen Beitrag leisten dürfen, der Ihre Mitarbeiter motiviert und deren Dienstleistungen optimiert.

Stefan Schranz & Partner


 

Ein paar Beobachtungen, die sich gewissermaßen über unserem beruflichen Tellerrand abspielen, wollen wir nicht unerwähnt lassen, in der Hoffnung, dass 2015 ernsthaft dagegen gesteuert wird.

1.       Die Rückkehr der Bonibanker. Mancherorts gieriger, unverschämter und jenseitiger der Realwirtschaft als je zuvor. Wahrscheinlich tun sie das, weil sie hoffen, dass die Politik beim nächsten Crash wieder einknickt, um möglicherweise zur vermeintlichen Systemerhaltung beizutragen.

2.       Zum Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung: Wer Antibiotika benötigt, kann (aber sollte nicht) eine Menge bestimmter Fische in schönen, bunten und nach Bio aussehenden Verpackungen (fr)essen. Das reicht für eine „Überdosis“ Antibiotika. Dass ich mir damit viele Massentierhalter und so manchen Landwirt zum Feind mache, ist mir egal. Kunden gesunder Lebens-Mittel werden mir zustimmen und können gerne diesen Brief weiterleiten, teilen oder twittern.

3.       Ö1, einer der besten deutschsprachigen Radiosender, wird aller Wahrscheinlichkeit grundlegend umstrukturiert. Die Voraussetzungen seien gegeben, dass nicht mehr auf Qualität, sondern auf Quote und/oder Einsparung gesetzt wird. Mit Verlaub: Das Beste zerstören ist strategischer Schwachsinn, in einer Welt, in der viele Menschen gute Qualität mehr und mehr zu schätzen wissen und auch bereit sind, dafür einen besseren Preis zu bezahlen.

Das waren nur drei Punkte, die uns erwarten oder schon im Gange sind. Ich bin aber Optimist, was diese Punkte betrifft, weil ich – auch Dank avaaz.org, facebook, Xing, twitter und anderer Plattformen – auf den Tropfen warte, der das eine oder andere Fass zum Überlaufen bringt und dadurch eine neue Form von politischen Entscheidungsfindungen entsteht.

Die Zeit ist reif, dass die Verantwortlichen wirklich starkes Interesse an ihren Interessen beweisen – auch tun, was sie sagen – und einen ernsthaften und unpolitischen Change in relevanten Belangen machen, bei denen mitzuarbeiten oder Meinung zu machen wir alle aufgefordert sind. Deshalb freuen wir uns, dass Sie sich für diese Zeilen Zeit genommen haben.