Die besten 7+1 von 100 Blogbeiträgen. #100

Aus einer Metaebenen betrachtet bleiben einige Schreibereien längere Zeit wirksam.

Natürlich ist die Bewertung der besten Blog-Beiträge subjektiv, weshalb ich mir ein einfaches Kriterium zurechtlag, um die Auswahl einer Orientierung zu unterstellen. So habe ich von jedem Jahr nur jenen Beitrag „ausgegraben“, der viele Reaktionen hervorbrachte und an den ich mich gerne erinnere.

Kann ein Skikastl eine Innovation sein? ODER: Warum viele Branchen höchste Zeit haben, (auch) „technische Dienstleistungen“ zu entwickeln. blog5
schranz.blog/skikastl – vom 4. Dez. 2014

Abschied von Diesel und Co. Kann das DE? blog7 
schranz.blog/diesel – vom 26. Oktober 2015

Steve Jobs berühmteste Rede. Drei Storys für deine nächsten 100 Tage! blog15 
schranz.blog/jobs – vom 28. August 2016

Neujahrsbrief 2017 von Stefan Schranz. blog21 
schranz.blog/2017 – vom 1. Januar 2017

Exzellentes Essen bei Maestro Accursio Craparo. blog50 
schranz.blog/accursio – vom 27. Juli 2018

Frühstück mit Silicon Valley. blog66 
schranz.blog/herger – vom 11. Mai 2019

Jung sein ist keine Kompetenz. Kompetent sein zählt! blog68 
schranz.blog/jung – 1. Juni 2019

Firmenkultur kann man nicht kaufen. #98
schranz.blog/kultur – 20. Juli 2020

Gruß und gsund bleiben – Stefan

Der schranz.blog findet im Kontext meiner beruflichen Tätigkeit als Vortragender für Kundenbegeisterung, Organisations-Entwicklung und Digital-Management – und meinen besonderen Interessen für gesellschaftliche und technische Veränderungen statt.

Vorträge und Seminare von Stefan Schranz – SMS

Firmenkultur kann man nicht kaufen. #98

Foto-Quelle: Gretl am See

Eine Strategie kann man entwickeln. Stärken/Schwächen, Chancen/Gefahren und Zielkunden etc. können analysiert und Entscheidungen daraus abgeleitet werden. Auch Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufe und exzellente Service-Prozesse können geplant werden. Letztere sind meine Passion.

Aber Firmenkultur bewegt sich in einer völlig anderen Dimension. Kultur ist ein Resultat von allem und auch ein Output von oben genannten Entwicklungen. Kultur per se kann nicht entwickelt werden. Nicht mit viel Geld gekauft werden. Nicht von Unternehmensberatern implementiert oder hineingecoacht werden. Kultur muss von den Menschen, die zusammenarbeiten, gelebt werden. Nur dann wirkt sie nachhaltig, echt und ehrlich. Nur dann funktioniert sie und ermöglicht Spitzenleistungen, die motivieren und überraschen – Gäste und Kunden, Mitarbeiter und Unternehmer zugleich.

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So geht kreative Werbung für den Neustart #96


Hai sentito.
Have you heard the news
Svelto, sta per aprire… 
Quick, it will open soon…
Social distance tra papere… Anche a loro è giunta voce!
Social distance between ducks… even they know the news!!

Nervige Werbungen nerven. Man könnte eine Umfrage im DACH-Raum machen, und ich vermute, dass unter den drei nervigsten TV-Werbungen stets die selben Firmennamen aufscheinen.

Am anderen Ende dieser Formate erscheinen Anzeigen, oder vielleicht sind es auch nur spontane Einfälle, die schnell mal gepostet werden, und zugleich der Funktion einer viel besseren Werbung gerecht werden.

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„Best of“ der Seefelder Gespräche. blog75

Wirtschaftsforen, Symposien, Vortragsveranstaltungen….
Was nimmt man mit? Was weiß man eine Woche danach noch?

In der Regel kann man sich an zwei, drei Kernaussagen erinnern. Ob sie in der Praxis ankommen und eventuell auch umgesetzt werden ist fraglich. Ich zwinge mich stets einige wichtige Aussagen in den Notizblock des iPhones zu tippen, a) um meinem Vergessen einen Streich zu spielen und b) um diese in meine Vorträge oder Seminare einzubinden bzw. den Leser/innen meines Blogs und meinen Kunden die „best of“ zu übermitteln.

Im Folgenden die besten 6 Goldstücke aus den „Seefelder Gesprächen“ vom 19. Sept. 2019:

  • Die Währung der Zukunft ist RELEVANZ.
  • Der Überfluss an Versprechen schafft einen Mangel an Vertrauen.
  • Wenn es von allem zu viel gibt tendiert der Preis gegen Null.
    (Dr. Chrisoph Engl, CEO Oberalp AG)
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Kunden begeistern geht wie Djokovic. blog74

Novak Djokovic – break under the rain, French open 2014

Über Kundenzufriedenheit, Service exzellenz und Gäste überraschen gibt es tonnenweise Literatur und hunderte Seminare. Man kann das Thema theoretisch angehen und statistisch erfassen. Auch Trocken- und Gruppenübungen kann man machen. Es ist halt langatmig wenn man nicht zügig auf den Punkt kommt.

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Tesla Model 3: Es ist, wie mit einer APP fahren. Und ja, „Auto kann es auch“. blog65

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Tesla fahren ist wie diese Symphonie Nr. 90 von Haydn: sanft-schnell.

Seit 4 Tagen fahre ich das Model 3  von Tesla. Zwei Dienstreisen. 1.200 km. Es ist wie mit einer neuen APP. Man muß vorerst eine Weile rumtippen, um zurechtzukommen. Das look and feel ist schön, ästhetisch. Irgendwie muß man Auto fahren neu lernen. Die Entwickler haben das Ding ziemlich zu Ende gedacht. Trotzdem: das nächste Update ist wichtig. An manchen Ecken herrscht Beta-Status.

Nach den ersten Kilometern auf der Autobahn von Wien westwärts war die intuitive Bedienung des 15-Zoll-Cockpits des Model 3 schon ziemlich vertraut. Unter anderem erschien Haydn in der Playlist auf dem Screen. Die Symphonie 90 angeklickt. Vielleicht gab es in diesem Moment keine schönere Musik aus den 15 Soundboxen, bei lautlosen 130 km/h. Ok, es waren vielleicht ein bisschen mehr, aber ich will ja nicht nachträglich …  😉 Auf jeden Fall: dieses „neue Fahren“ fühlt sich sehr gut an. Wie die Symphonie Nr. 90 von Haydn: sanft-schnell.

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Kooperieren oder krepieren? blog63

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… viele Zeitungen und Magazine mittels einem einzigen Abo! Überall, immer, einfach…

Peter Plaikner, Politikanalyst und Medienberater, schrieb in den „Salzburger Nachrichten“ am 9. Feb. 2019 „Der Journalismus braucht Hilfe in der digitalen Welt“.

Kündigungswellen in der Medienbranche und die Entlassungen von Journalisten stehen in vielen Medienhäuser an. „Aber die „New York Times“ (NYT) bejubelt vier Millionen Abonnenten, doppelt so viele wie vor fünf Jahren. … Drei Viertel der NYT-Abos sind Online-Bezüge …  Der Bezug der Papierausgabe kostet zehn, jener der Bildschirmvariante nur einen Dollar pro Woche. Ähnliches gilt für digitale Vertriebe wie Readly“  schreibt Peter Plaikner.

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6 Montate kostenlosen Strom für Ihr neues Elektro-Auto. blog60

 

Nachdem es immer wieder die Diskussion über fehlende Lademöglichkeiten für Elektroautos gibt, und damit seit Jahren das Scheitern von Tesla vorausgesagt wird, hier der aktuelle Status der Ladestationen in Europa „dieses verrückten Amerikaners Namens Elon„. Das – und die innovative Dienstleistung dahinter – ist ziemlich ANDERS als der Bettl, dass die Politik für die Lade-Infrastruktur Sorge tragen muss, während die „alten Autobauer“ Milliardengewinne einstreifen.

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Auch das Video oben – by Director Minh Duong, München – ist ANDERS. Erfrischend. Innovativ. Tut gut.

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Exzellentes Essen bei Maestro Accursio Craparo. blog50

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Das Accursio in Modica, im Süden von Sizilien.
Ein kleines Restaurant in einer Seitengasse.

Bereits die Reservierung am Telefon war ein Erlebnis. „Kommen Sie mit Kinder? Haben Sie Allergien? Wann haben Sie Zeit?“ Nur diese drei Fragen in besonderer Höflichkeit hinterließen einen ersten Eindruck, der bereits im Vorfeld sehr positiv war, wenngleich eine Reservierung am selben Tag kaum möglich ist. Reservieren Sie einige Tage vorher, sonst könnte sein, dass Ihnen ein besonderer Abend verwehrt bleibt.

Beim Eintreten sieht man, dass sich hier niemand wichtig macht. Aber man muß an einem unauffälligen Knopf läuten. Erst danach wird geöffnet. Dann sieht man Stil. Stimmige Architektur. Interieur, das wahrscheinlich alle Menschen mögen, die gerne gut essen.

Über das Essen viel zu schreiben würde Ihnen die Vorfreude nehmen. Essen Sie bei Accursio Craparo. Und ich vermute, dass auch Sie Jahre danach noch über dieses Essen sprechen. Mit Leidenschaft. Und mit einem „gustativen Konzert„ auf Ihrer Zunge, das Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird. Der Chef geht von Tisch zu Tisch und vergewissert sich, ob alles in Ordnung ist. Bedankt sich demütig, was im Kontext seines großen Formates sehr sympathisch wirkt. Die Dame und der Herr im Service auch so. Der Sommelier auch dieser Kultur verpflichtet. Alles wie ein legeres Spiel, und dann und wann ein bisschen Witz. Und absolute Fachkundigkeit. Mehr als ich verstehen kann, aber genießen kann man es, wenn man sich einläßt.

Am Ende, beim Verabschieden, erklärt uns Accursio Craparo noch, dass er das Design der Stühle gemeinsam mit seinem Freund entworfen hat. Diese „unaufdringliche Schönheit“ der Stühle ist uns bereits während dieses außerordentlichen Abends aufgefallen. Wir haben aber nicht vermutet, dass dieses Detail gleich wichtig ist, wie jedes der schönen Lebens-Mittel, die unvergleichlich großartig „zubereitet“ wurden.

Am Tag darauf hat mich interessiert, was über diesen Accursio im Internet zu finden ist, um noch einmal zu verstehen, was da am gestrigen Abend passiert ist.  Da war hinsichtlich seiner Berufsreisen über die Grenzen von Italien hinaus zu lesen: „… im Osten und im Westen erfuhr ich, dass Hintergrundmusik große Bedeutung beim Essen hat. … Keine Dissonanz zwischen den fünf Sinnen, kein Widerspruch zwischen Hören und Geschmack, zwischen dem Anblick und Geruch, nur harmonische Synthese.“

Und:

„… hier habe ich die Kunst gelernt, die Natürlichkeit der Produkte und die sinnvolle Nutzung von pflanzlichen Inhaltsstoffen zu schätzen. … Die Leichtigkeit des Stils. Die Umsetzung der Mittelmeer-Küche und der chinesischen Denkschule mit den fünf Grundelementen des Geschmacks – bitter, sauer, würzig, salzig und süß – in die Konstruktion jedes Gerichtes einfließen zu lassen.“

Danke an dieses Team, das auch beim Arbeiten in der Küche eine ganz besonderer Kultur lebt. Ich hab’s beobachtet. Die Köchin und die Köche hatten Freude beim Kochen. Und der Mann an der Abspüle trug Kochhaube. War Teil des Erfolges.

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grazie mille, signor Accursio
Das war ein kleiner „Schwarzer Schwan

Stefan, Walli und Elisa

http://www.accursioristorante.it/
https://www.greatitalianchefs.com/chefs/accursio-craparo

# fast-feedback by Schranz Management


Redakteur: Stefan Schranz, GF der http://www.schranz.com

Advent in Rattenberg. Back 2 quality. blog40

Advent in Rattenberg

Unique. (Bildquelle: alpbachtal.at)

Des öfteren war ich die letzten Jahre mit Familie und Freunden beim Rattenberger Advent. Die kleinste Stadt Österreichs mit einer Fläche von  0,11 km2, das ist die Größe von rd. 11 Fußballplätzen, ca. 400 Einwohner und auch die Geburtsstadt meines Vaters, ist jetzt zur Adventzeit wieder beeindruckend. Anders. Und gibt Grund zur Hoffnung, dass gute, ehrliche Inszenierung und Authentizität ein große Wertschätzung erfährt.

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Von der Dramaturgie einer Kundenbegeisterung. blog31

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Dann liest man: „…die Kunden waren begeistert.“

Wir waren doch alle schon sehr oft selbst dabei. Zu unterschiedlichen Anlässen. Und vielleicht geht es Ihnen gleich wie mir. Nur manchmal habe ich echte Begeisterung gespürt oder beobachtet, von der nachher geschrieben wurde. Und wenn wirklich Begeisterung in der Luft lag, dann war das Geschriebene nur mehr notwendig, um die Abwesenden zu erinnern, was sie versäumt haben.

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Manchmal sind es die unerwarteten Specials. blog20

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Er war es. Der uns einen exzellenten Moment geschenkt hat. Inmitten des stressigen Tages.

Das SMS-Dienstleistungs-System spricht neben Basis-Leistungen auch von Spezial- und exzellenten Leistungen. Services, die die Kunden überraschen oder begeistern, die weitererzählt werden, die zum Wiederkommen motivieren.

Wer schon mal bei einem Seminar oder Workshop von SMS teilgenommen hat, weiß, dass Spezial- und exzellente Leistungen idR umfangreichere Services sein können, die auch organisiert und entwickelt werden müssen. Auch die Mitarbeiter vorbereitet und trainiert werden, bevor diese Services in Serie gehen.

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Warum Werbung keine Werbung sein muß. blog18

Lehnen Sie sich zurück. 6 Minuten.

Tauchen Sie ein.

Dass viele Werbebeiträge nerven, ist hinlänglich bekannt. Dass hervorragende Werbung weitererzählt wird, ist auch bekannt.

Wir von SMS http://www.schranz.com „spinnen“ das Thema noch etwas weiter und verstehen gute Promotion auch als speziellen Service. So soll gute Werbung z.B. eine Story erzählen oder Unterhaltung bieten. Ein Beispiel der medalp – ein Kunde der SMS – zeigt, wie Unterhaltung wirkt. Und zeigt nicht die Dienstleistung der Sportclinicen, sondern das, was wieder möglich sein kann, nachdem man zwangsläufig bei medalp Patient war.

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Steve Jobs berühmteste Rede. Drei Storys für deine nächsten 100 Tage! blog15

Die Rede von Steve Jobs an der Stanford Universität 2005 enthält großartige Hinweise für alle, die an einem „Plan B“ arbeiten oder großartige Dienstleistungen entwickeln oder out of the box denken oder …

TIPP:

Abgesehen vom Inhalt dieser grandiosen Rede ist das rhetorische Konzept eine hervorragende Blaupause, die auch auf die eine oder andere Ihrer Reden angewendet werden kann. Ein spannender Auftakt bereits im zweiten Satz. Und in den darauf folgenden Sätzen gibt Steve eine klare Struktur (… nur drei Geschichten) und zugleich großes Understatement … das ist alles, keine große Sache …


Redakteur: Stefan Schranz, GF der http://www.schranz.com

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Warum Werbung keine Werbung sein muß. Dinh Duong! blog14

Dinh Duong, Student der Hochschule für Fernsehen und Film München, hat ohne Auftrag von TESLA einen inoffiziellen Werbespot für das Elektroauto produziert. Sehen Sie selbst, der Spot ist jenseits plumper Promotion. Ich finde, das Video ist Unterhaltung, tut gut, mag man sehen. Eben Service für Menschen, für die schöne „Dinge“ gute Stimmung machen.

Auch die Website von Dinh Duong hat was > www.minhduong.de

TIPP:

Werbung muss keine Werbung im herkömmlichen Sinne, des direkten Werbens wegen, sein. Werben Sie einmal anders.

Frisch. Neu. So, wie Ihre Kunden es nicht erwarten. Aber so, dass Ihre Kunden staunen. Und Ihre Mitarbeiter stolz darauf sind.


Redakteur: Stefan Schranz, GF der http://www.schranz.com

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Manchmal braut sich Begeisterung zusammen. blog9

5Schülerskitag in Serfaus-Fiss-Ladis. Als Begleitperson bin ich für die Klasse meiner Tochter dabei. Und eigentlich auch als Beobachter dessen, was zwischen den Lehrerinnen, der Skigruppe und den Dienstleister am Berg so den ganzen Tag passiert.

Auffallend ist, dass die fast unscheinbaren Kleinigkeiten auffallen.

Am Parkplatz in Fiss ist Memet, der guten Morgen sagt, zu uns und zu vielen anderen Gästen. Und beim Einsteigen in die Gondel, der Mitarbeiter mit dem auffallend blau-gelben Handschuh, der einigen Schülerinnen hilft die Ski in die Gondel zu stecken. Noch keine Stunde unterwegs, hört man schon da und dort: „Die sind aber freundlich … das ist hier anders als …“

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