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02d_Tourismus
Tourismusrelevante Themen – Kombination mit allen anderen Kategorien.
„25 Jahre Piefke Saga“. Viel wurde darüber in den Medien, Radio und TV berichtet und jetzt wieder ausgestrahlt. Ein Meinungstrend ist mir besonders aufgefallen.
Die Piefke-Saga sei damals untertrieben gewesen. Es sei heute viel schlimmer. Irgendwie scheint diese Meinung Mainstream zu sein. Die meisten meiner Beobachtungen sind jedoch ziemlich anders. Der letzte der folgenden Punkte trifft jedoch bedingt zu.
Ich sehe keinen Müll unter den Grasdecken. Heute ist die Müllentsorgung in der ganzen Recyclingkette bedeutend besser als vor 25 Jahren.
Dieser Tage wurde im Radio ein Interview eines Zukunftsforschers ausgestrahlt. Nicht nur seine Aussagen waren fernab dessen, was mein Hausverstand mir sagte. Auch seine Sicherheit, wie´s dann kommen wird, war mir suspekt. Weil ich meine Intuition jedoch nicht gegen die Forschungsergebnisse stellen wollte habe ich ein wenig recherchiert und einige Beiträge der Zukunftsforscher von vor rund 20-30 Jahren nachgelesen.
Der erste Beitrag vom Jahr 2001 in der FAZ: Matthias Horx – WWW noch kein Massenmedium– mag Sie zur Vorsicht motivieren. Ich kann mich gut erinnern, dass ich damals dieser These, nachdem ich bereits seit 1996 eine eigene Website hatte, massiv widersprochen habe.
Der zweite Rückblick liegt nunmehr 27 Jahre zurück. Und wenn ich heute darin nachlese, bin ich überrascht, welch hohe Qualität Der Popcorn Reportvon 1991 geliefert hat. Das Buch auch heute noch zu lesen ist mE sehr empfehlenswert.
Beide, in ihrer Qualität sehr unterschiedlichen Beiträge, s. unten. Viel Vergnügen – Stefan
TIPP:
Betrachten Sie die Aussagen von Zukunftsforschern, populären Speakern, Studien und Befragungen immer auch mit einem kritischen Auge. Schalten Sie gleichzeitig auch auf Plausibilität und Hausverstand. Nur weil etwas mit einem wissenschaftlichen Etikett versehen ist oder von vielen Menschen geglaubt wird, muss das noch lange nicht Bedeutung haben. Oder anders rum: nur weil andere Prognosen von kaum jemanden geglaubt werden, muss das noch lange nicht heißen, dass sie irrelevant sind. So manche Zukunft ist schneller da, als wir vermuten.
Lesen Sie alte Beiträge über die Zukunft, die heute Gegenwart ist. Dann sensibilisiert man sein Urteilsvermögen über die Qualität jener, die uns heute etwas über das Morgen erzählen. Man tappt nicht so unsensibel in die Falle.
1. MEINE HEMAT: Vor 50 Jahren war die Fisser Schiliftgesellschaft ein kleines Start-up-Unternehmen. Den Begriff gab es halt noch nicht, aber das Engagement war bestimmt so groß, wie bei den mutigen Start-Ups von heute. Daraus entwickelte sich die Bergbahn Fiss-Ladis. Heute zählt das gemeinsame Skigebiet mit Serfaus rd. 1,7 Mio. Skierdays (Gästeeintritte), der zehntgrößte „Ski-Player“ der Welt, ca. 800 direkte Mitarbeiter/innen (am Berg rd. 2.000 zu Spitzenzeiten inkl. Skischulen) und zwei starke Saisonen.
Das große Ganze und die zukunftsfähigkeit der Betriebe und der Orte stand und steht immer im Vordergrund. Seit 28 Jahren darf ich als Aufsichtsrat einen Beitrag dazu leisten. Was mich stets besonders interessiert hat, waren die Serviceleistungen, die, wie wir aus vielen Feedbacks entnehmen dürfen, recht gut gelingen. Seit Jahren rangieren wir unter den top 3 von 44 bekannten Skigebieten im gesamten Alpenraum. Ein Rückblick >
Des öfteren war ich die letzten Jahre mit Familie und Freunden beim Rattenberger Advent. Die kleinste Stadt Österreichs mit einer Fläche von 0,11 km2, das ist die Größe von rd. 11 Fußballplätzen, ca. 400 Einwohner und auch die Geburtsstadt meines Vaters, ist jetzt zur Adventzeit wieder beeindruckend. Anders. Und gibt Grund zur Hoffnung, dass gute, ehrliche Inszenierung und Authentizität ein große Wertschätzung erfährt.
Viktor Mayer-Schönberger ist mir noch aus der Anfangszeit der Antivieren-Programme und meiner Tätigkeit als Anbieter für Computerseminare bekannt. Sein Antivierenprogramm „IKARUS“ war bereits Ende der 80er Jahre eines der besten Programme, made in Austria. Aktuell ist Mayer-Schönberger am Oxford Internet Institute tätig und hat kürzlich mit Thomas Ramge das Buch „DAS DIGITAL“ veröffentlicht.
Ich hab´s gelesen und empfehle „Das Digital“. Die Informationen und Perspektiven darin sind wichtig für alle, die das Digitale in einem großen, ökonomischen wie auch politischen und philosophischen Kontext betrachten wollen, um berufliche und auch private Entscheidungen vor dem Hintergrund der digitalen (R)Evolution besser treffen zu können. Auch ist das Buch wichtig, um zu erkennen, dass ohne Digitalkompetenz der künftige Alltag komplizierter wird, im Wissen, dass wir zugleich schnell und hart selektieren müssen, was relevant ist und Tiefe hat vs. dem ganzen Schrott, der uns eben auch digital vermittelt wird.
„Schon der Impetus, die Zukunft gestalten zu wollen statt abzuwarten, beflügelt die Lektüre dieses Buchs.“, Rezension in der WAZ, Jens Dirksen, 19.10.2017
Es herrscht Erstaunen über das geringe Interesse der Tiroler Bevölkerung hinsichtlich Olympia 2026. Und es herrscht auch Erstaunen darüber, dass auf www.olympia2026.at, wo man offiziell seine Unterstützung bekanntgeben kann, kaum führende Politiker/innen findet.
Gut, dass Josef Geisler, der Landeshauptmann-Stv. und als Landesrat unter anderem zuständig für Sport, fast im Alleingang vorbildlich aufscheint.
Wir waren doch alle schon sehr oft selbst dabei. Zu unterschiedlichen Anlässen. Und vielleicht geht es Ihnen gleich wie mir. Nur manchmal habe ich echte Begeisterung gespürt oder beobachtet, von der nachher geschrieben wurde. Und wenn wirklich Begeisterung in der Luft lag, dann war das Geschriebene nur mehr notwendig, um die Abwesenden zu erinnern, was sie versäumt haben.
Hat man in den 1980er Jahren die Kunden, Gäste oder auch Patienten über die Service- und Produktqualität befragt, waren sie überrascht und vor allen Dingen dialogbereit. Befragungen waren eher selten. Die Kunden nahmen sich Zeit und füllten lange Fragebögen auf Papier aus.
20 Jahre später waren Kundenbefragungen dann inflationär, zu umfangreich, zu wissenschaftlich. Eigentlich lästig. Viele Firmen erstellten komplizierte Auswertungen, reagierten aber in der Regel erst viel zu spät. Sie arbeiteten effizient, aber nicht effektiv.
Jetzt sind Papierfragebögen überholt. Auch APPs, die man downloaden muss, um ein Feedback zu geben, sind schon zu umständlich. Eigentlich auch lästig.
Fax war vorgestern. eMail kommt auch in die Tage. Und SMS oder WhatsApp sind idR unübersichtlich, irritierend und kaum nachvollziehbar. Vor allen Dingen, wenn es um effektive und schnelle interne Kommunikation zwischen den Bereichen oder den Mitarbeiter/innen in einer Firma geht.
Warum?
Herkömmliche Kommunikationsmittel sind sehr oft langwierige Ping-Pong-Spiele, die stets ein Abwarten auf Antwort oder einen Wiederholungsanruf verursachen und somit Trägheit und Kosten erzeugen. Auch Mitarbeitereinschulungen – oft in Form von wochenlangem „Erfahrung sammeln“ – sind aufwändig und mitunter nervig. Diese Probleme und deren Aufwände können sehr schnell und bis zum 10-fachen reduziert werden.
Ich bin Apple-Music Abonnent. Trage mitunter einen Beats-Kopfhörer, speziell für hohen Musikgenuss. Und ich mag laute Musik. AC/DC, Tiroler Blasmusik und Mozart im Konzertsaal. Das sind eben diese Momente, in welchen man sich entscheidet, sich auf Musik einzulassen, sich der Musik und nur der Musik zu widmen.
Tirol-Berg als kulinarischer Benchmark der Zukunft?!
Jetzt, nachdem die Ski-WM 2017 von St. Moritz und die kulinarische Empörung um das Seefelder Wildragout aus Ungarn weit genug in die Ferne gerückt ist, möchte ich für meine Kunden und Leser aus zeitlicher Distanz den Versuch wagen, etwas Positives daraus zu destillieren.
Wenn ein Wildragout mit der Strahlkraft der starken Marke eines Tiroler Ortes auf der Speisekarte im Tirol-Berg angeboten wird, darf man als geladener Gast davon ausgehen, dass dort, wo Tirol drauf steht, auch Tirol drinnen ist. Es war ein implizites Versprechen, dass natürlich auch das Wild aus Tirol kommt und nicht nur die Art der Zubereitung oder gar nur die Verpackung. Letzteres wäre jener Typus von Schwindelei, der inmitten des digitalen Zeitalters wohl kaum eine nachhaltige Überlebenschance hätte, denn in Tripadvisor, Holidaycheck, facebook oder google eine Kundenstimme zu veröffentlichen geht gleich schnell wie ein SMS zu schreiben.
Österreich an dritter Stelle, so die Independent UK, in „The 11 safest countries in the world.“ Vor diesem Hintergrund mag man einen Jahreswechsel mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern feiern.
Zum Jahresbeginn stellt man sich die Frage:
Was geht? Was bleibt? Was kommt? 2017?
In meiner Arbeit, spezielle Dienstleistungen zu entwickeln und Seminare bzw. Vorträge darüber zu halten, hat sich in den 20 Jahren seit Bestehen von Schranz Management viel verändert.
Geht
Langwierige Mehrtagesseminare, lange Vorstellungsrunden und noch längere Feedbacksessions waren nie mein Ding. Auch diese „Alles-ist-möglich-wenn-man-nur-daran-glaubt-Management-Märchenerzähler“ scheinen aus der Mode gekommen zu sein. Es wurde auch Zeit!
Er war es. Der uns einen exzellenten Moment geschenkt hat. Inmitten des stressigen Tages.
Das SMS-Dienstleistungs-System spricht neben Basis-Leistungen auch von Spezial- und exzellenten Leistungen. Services, die die Kunden überraschen oder begeistern, die weitererzählt werden, die zum Wiederkommen motivieren.
Wer schon mal bei einem Seminar oder Workshop von SMS teilgenommen hat, weiß, dass Spezial- und exzellente Leistungen idR umfangreichere Services sein können, die auch organisiert und entwickelt werden müssen. Auch die Mitarbeiter vorbereitet und trainiert werden, bevor diese Services in Serie gehen.
Dass viele Werbebeiträge nerven, ist hinlänglich bekannt. Dass hervorragende Werbung weitererzählt wird, ist auch bekannt.
Wir von SMS http://www.schranz.com „spinnen“ das Thema noch etwas weiter und verstehen gute Promotion auch als speziellen Service. So soll gute Werbung z.B. eine Story erzählen oder Unterhaltung bieten. Ein Beispiel der medalp – ein Kunde der SMS – zeigt, wie Unterhaltung wirkt. Und zeigt nicht die Dienstleistung der Sportclinicen, sondern das, was wieder möglich sein kann, nachdem man zwangsläufig bei medalp Patient war.
Was sind die 5 wichtigsten Fragen für eine klare Positionierung, ein einmaliges Image und einen starken Brand?
1. Was ist unser Produkt, unsere Dienstleistung?
Welche Probleme/Kundenbedürfnisse lösen wir und welchen Nutzen liefern wir damit? Was ist unser USP (unique selling proposition oder einfacher: „Unsere SPezialität)?
Dinh Duong, Student der Hochschule für Fernsehen und Film München, hat ohne Auftrag von TESLA einen inoffiziellen Werbespot für das Elektroauto produziert. Sehen Sie selbst, der Spot ist jenseits plumper Promotion. Ich finde, das Video ist Unterhaltung, tut gut, mag man sehen. Eben Service für Menschen, für die schöne „Dinge“ gute Stimmung machen.